Workspaces auf der Plattform reticulum artis

Die Internetplattform reticulum artis ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit. Vor anderthalb Jahren von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK lanciert, hat sich das Netzwerk für Kunstgeschichte und Architektur rasch etabliert. Erstmals ist es jetzt für Arbeitsgruppen möglich, elektronische Dokumente in geschütztem Umfeld zu teilen, auszutauschen und gemeinsam weiterzubearbeiten.

Dank des Ausbaus bietet die Internetplattform neu eine Art virtuellen Arbeitsort an, an dem mehrere Personen von verschiedenen Computern aus Dokumente bearbeiten können. Nutzer können eine Gruppe bilden, um via Internet Texte, Tabellen, Bilder und andere Dokumente abzulegen und diese gemeinsam zu nutzen. Ein solcher Workspace ist nicht öffentlich und nur mit einem Login der Gruppenmitglieder zugänglich.

Das Besondere am Ausbau von reticulum artis ist die datenbankgestützte Verwaltung. Im Gegensatz zu einer Dropbox, mit der ebenfalls online Dokumente ausgetauscht werden können, kommt hier eine DMS-Technologie zum Einsatz (Dokumenten-Management-System). Die im Workspace bestehenden Dokumente einer Gruppe können kategorisiert oder mit Kommentaren versehen werden. Alle Aktionen innerhalb einer Arbeitsgruppe werden automatisch aufgezeichnet und bleiben von allen Teilnehmern nachvollziehbar (Versionskontrolle).

Der kostenlose Workspace kann per Email beantragt werden (mail(at)reticulum-artis.ch).

reticulum artis ist ein Netzwerk von Personen, die sich mit historischen Bauten und ortsfester Kunst in der Schweiz befassen. Die Plattform informiert seit April 2011 über aktuelle Forschungsvorhaben und Veranstaltungen. Die Gebert Rüf Stiftung, die bereits den Aufbau des Netzwerkes mitfinanziert hat, hat nun auch den Ausbau grosszügig unterstützt.

www.reticulum-artis.ch